Ahrtour

Am 6.10. 2015 fand unsere Ahrtour statt.

Nachdem wir die Regenwolken weggeschoben hatten, konnten wir pünktlich um 09:00 Uhr starten.

Gegen 10:30 Uhr erreichten wir Ahrweiler. Der quirlige Stadtführer nahm uns in Empfang und machte eine kleine Einführung in die Geschichte Ahrweilers. Ahrweiler entstand als römische Siedlung und gehörte im Mittelalter zu Kurköln.

Noch heute zu sehen ist die fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung mit 4 Stadttoren(teilweise nach dem Krieg restauriert nach dem Vorbild von Rotenburg ob der Tauber). Das Haupttor `Ahrtor´ wurde mit Spendengeldern erneuert. Davon zeugen noch heute die angebrachten Gedenktafeln (keine schlechte Idee, vielleicht in die heutige Zeit zu übertragen).

Beim weiteren Rundgang sahen wir Gassen und Strassen, die uns auch von bisherigen Besuchen nicht bekannt waren. Auf dem Marktplatz steht die St. Laurentius Kirche, die älteste gotische Hallenkirche im Rheinland.
Von Ahrweiler brachte uns unser Bus (unser ortsansässiger Busunternehmer Wicklein) nach Bad Neuenahr zu einer weiteren kleinenStadtführung.

Hier gefiel uns besonders die Spieluhr, der wir zur vollen Stunde einer Komposition von Beethoven lauschten konnten. Beethoven verbrachte die Sommermonate von 1786 bis 1792 in Neuenahr und wohnte bei der Familie Breuninger. Als Hobby komponierte er hier Musik für Spieluhren. An dieser Spieluhr werden jeweils zur vollen Stunde 3 Stücke in gekürzter Formgespielt.

Unsere Mittagspause verbrachten wir in Mayschoß im Restaurant Zur Saffenburg.

Um 15:00 Uhr besuchten wir sofort gegenüber den Mayschoßer Keller, die älteste Winzergenossenschaft der Welt. Der Kellermeister zeigte uns Fäßer,Tanks und Gerätschaften für die Weinkelterei. Wir waren beeindruckt. Es gab eine kleine Weinkostprobe, und wir wären noch gerne länger geblieben!!

Unser letzter Programmpunkt war die Besichtigung des Casinos in Bad Neuenahr mit einer Demonstration des Roulettspiels. Wir setzten unsere neu erworbenen Kenntnisse sofort ein, fuhren aber leider nicht „reich“ nach Hause.

Guter Stimmung erreichten wir gegen 20:00 Uhr wieder Kapellen.

Erika Abraham

PS: siehe auch unter der Ruprik `Kapellen an der Erft/Bilder´