Ausflug ins Bergische Land am 15.06.2016

Am Mittwoch, den 15.06.2016 startete der seit langem geplante Ausflug ins Bergische Land. Mit leisem Nieselregen ging es um 8:30 Uhr Richtung Burg Wupper los.

Dort hörten wir unter fachkundiger launiger Führung eines amerikanisch bergischen Jong die machtvolle Geschichte der Grafen von Berg, die auch siegreich aus der berühmten „Schlacht von Worringen“ hervorgingen.

Die Räumlichkeiten der gut restaurierten Burg waren beindruckend. Viele noch heute benutzten Redewendungen wie „Klappe halten“ oder „voll kacken“(aus der Höhe des Burgturms) wurden aus der Realität des täglichen Burglebens geboren.

Interessant auch: Düsseldorf, ebenfalls durch einen „Burg“-Grafen -Adolf V.-, wurde erst ca. 1288 also später als Burg Wupper gegründet.

In Eigenregie besuchten wir noch die Kemenaten, den Wehrgang und schauten wo das Gefängnis der „Diebturm“war.

Nach dem Mittagessen der Berg. Kaffeetafel – süß und deftig mit Dröpelminna- im Gasthaus Zur schönen Aussicht, fuhren wir weiter nach Wuppertal.

Dort fuhren wir mit der Schwebebahn, im fein gedeckten Kaiserwagen von 1905 mit Kaffee und Kuchen und erfuhren, mit guter Information über die ehemalig wohlhabende Industriestadt Wuppertal jüngere Geschichte.

Besonders lustig ! – ein Elefant des Zirkus Althoff mit Namen „Tuffi“ wurde einmal transportiert, verlies aber ziemlich schnell unbotmäßig den Zug durchs Fenster. Heute erinnert noch der Markenname der Milchwerke Köln-Wuppertal mit „Tuffi“an den Elefanten.

Gegen 18:00 Uhr erreichten wir wieder Kapellen, ernannt zu Burgfräuleins und Rittern durch Urkunden beglaubigt.

 

Erika Abraham

 

 

Bitte schauen Sie sich auch unsere Bilder unter `Kapellen an der Erft´/Bilder an

 

 

 

 

 

 

Ahrtour

Am 6.10. 2015 fand unsere Ahrtour statt.

Nachdem wir die Regenwolken weggeschoben hatten, konnten wir pünktlich um 09:00 Uhr starten.

Gegen 10:30 Uhr erreichten wir Ahrweiler. Der quirlige Stadtführer nahm uns in Empfang und machte eine kleine Einführung in die Geschichte Ahrweilers. Ahrweiler entstand als römische Siedlung und gehörte im Mittelalter zu Kurköln.

Noch heute zu sehen ist die fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung mit 4 Stadttoren(teilweise nach dem Krieg restauriert nach dem Vorbild von Rotenburg ob der Tauber). Das Haupttor `Ahrtor´ wurde mit Spendengeldern erneuert. Davon zeugen noch heute die angebrachten Gedenktafeln (keine schlechte Idee, vielleicht in die heutige Zeit zu übertragen).

Beim weiteren Rundgang sahen wir Gassen und Strassen, die uns auch von bisherigen Besuchen nicht bekannt waren. Auf dem Marktplatz steht die St. Laurentius Kirche, die älteste gotische Hallenkirche im Rheinland.
Von Ahrweiler brachte uns unser Bus (unser ortsansässiger Busunternehmer Wicklein) nach Bad Neuenahr zu einer weiteren kleinenStadtführung.

Hier gefiel uns besonders die Spieluhr, der wir zur vollen Stunde einer Komposition von Beethoven lauschten konnten. Beethoven verbrachte die Sommermonate von 1786 bis 1792 in Neuenahr und wohnte bei der Familie Breuninger. Als Hobby komponierte er hier Musik für Spieluhren. An dieser Spieluhr werden jeweils zur vollen Stunde 3 Stücke in gekürzter Formgespielt.

Unsere Mittagspause verbrachten wir in Mayschoß im Restaurant Zur Saffenburg.

Um 15:00 Uhr besuchten wir sofort gegenüber den Mayschoßer Keller, die älteste Winzergenossenschaft der Welt. Der Kellermeister zeigte uns Fäßer,Tanks und Gerätschaften für die Weinkelterei. Wir waren beeindruckt. Es gab eine kleine Weinkostprobe, und wir wären noch gerne länger geblieben!!

Unser letzter Programmpunkt war die Besichtigung des Casinos in Bad Neuenahr mit einer Demonstration des Roulettspiels. Wir setzten unsere neu erworbenen Kenntnisse sofort ein, fuhren aber leider nicht „reich“ nach Hause.

Guter Stimmung erreichten wir gegen 20:00 Uhr wieder Kapellen.

Erika Abraham

PS: siehe auch unter der Ruprik `Kapellen an der Erft/Bilder´

7. Mai 2015

Besuch der Sternwarte in Bochum

Am 7. Mai 2015, starteten morgens 24 interessierte Mitglieder der Kapellener Jonge zu einer Exkursion, um Wissenswertes über die Vergangenheit und Zukunft unseres Weltraums zu erfahren.

Die Fahrtmit dem Bus, führte uns zur Sternwarte nach Bochum – Sundern, deren Gründung sich im Jahre 2011 zum 50. Male jährte und sich „Institut für Satelliten und Weltraumforschung“ nennt. Dort konnten wir den Weltraum ins Visier nehmen.
In einem interessanten Vortrag wurde uns u.a. die Erforschung des Weltraums durch künstliche Erdsatelliten vorgestellt.

Angefangen hatte dies alles am 4. Oktober 1957, als Russland mit dem Sputnik 1, die Welt überrascht hatte und die USA am 1. Februar 1958 mit dem Explorer 1 nachgezogen hatten. Die Signale dieser künstlichen Satelliten konnten bereits über die 20 m Durchmesser große Parabolantenne in Bochum empfangen und im Originalton uns vorgestellt werden.

Weiteres Wissenswerte konnten wir in dem Vortrag erfahren. Und in der anschließenden Ausstellung im Radom der Sternwarte waren Exponate aus der Weltraumerkundung zu besichtigen. Zu besichtigen waren die oben erwähnte Parabolantenne, der Nachbau des Mondfahrzeuges (in der Originalgröße), die Nachbildung einer amerikanischen Weltraumkapsel für die bemannte Raumfahrt. Bilder aus dem Weltall verdeutlichten uns Betrachtern die Größe des Orbits.

Nach ca. zwei Stunden war die Exkursion beendet und die ganze Truppe hielt Einkehr in die naheliegende „Waldesruh“ Gegen 17:00 Uhr landeten wir alle wohlbehalten in Kapellen.

Georg Plöger

27. Mai 2014

Mercedes Werksbesichtigung in Düsseldorf

Am 27.Mai 2014 fuhr der Heimatverein mit 24 Teilnehmern zur Besichtigung in das Mercedeswerk nach Düsseldorf. Wir wurden dort freundlich willkommen geheissen. Uns wurden die Firmenhistorie und die Firmenphilosophie vorgetragen. Danach erlebten wir eine überaus interessante und kurzweilige Führung durch alle Montageabteilungen des Werkes.

Nach 2 Stunden wussten wir fast alles wie ein Mercedes Sprinter zusammengebaut wird. Wir waren fasziniert von den Arbeitsabläufen, der Logistik, und der Präzision. Wieder in Kapellen angekommen, saßen wir noch gemütlich im Café Mattheisen bei Kaffee und Kuchen.

Joachim Abraham